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Am ersten Sonntag im Oktober – Vor dem Altar in der Kapelle des Hauses St. Hedwig waren die Gaben der Natur schön dekoriert: Äpfel, Kartoffeln, Lauch. Mais, Kastanien und Brot.

Dass eine gute Ernte nicht selbstverständlich ist, das wissen viele der älteren Menschen, die im Haus St. Hedwig leben, aus eigener Erfahrung. Sie kennen die Zeit der Entbehrung. 

Auch in den kleinen Nebenerwerbs-Landwirtschaften hing das Wohl der Familie von der Ernte ab. Sie war der Höhepunkt des Jahres. Bei einer reichen Ernte war die Freude entsprechend groß. Alle atmeten auf! Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. 

In dem Erntedank-Gottesdienst im Haus St. Hedwig erinnerten sich die Besucher an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Sie dankten Gott für die reichen Gaben. 

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